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ÖDP-Bauwagen in Karlsruhe

Wahlkampfmobil der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP) auf dem Marktplatz in Karlsruhe

Vorstandsmitglied Manfred Kraut erläutert das Konzept des ökologischen Fußabdrucks.

Vorstandsmitglied Manfred Kraut erläutert das Konzept des ökologischen Fußabdrucks.

Am Freitag, 13. August 2021,  machte das Wahlkampfmobil der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP) auf dem Marktplatz in Karlsruhe Station. Die ÖDP tourt bis zur Bundestagswahl mit einem „Bauwagen“ durch Deutschland, der sinnbildlich die Dringlichkeit des Anpackens gravierender Probleme im Umwelt- und Klimaschutz aufzeigen soll. Die Tour durch alle 16 Bundesländer mit Ziel Berlin symbolisiert den Weg in den Bundestag. Angesichts von Klimakrise, Korruption und zunehmender sozialer Ungleichheit sieht sich die Partei im Aufwind: "Die ÖDP nimmt seit ihrer Gründung keine Konzernspenden an und setzt sich für transparente Gesetzgebung ein", so der mit angereiste Bundesvorsitzende Christian Rechholz. "Wir stehen seit jeher für konsequenten Klimaschutz, der bis heute in maßgeblichen Bereichen von den anderen Parteien blockiert wird."

Der blumengeschmückte Bauwagen macht die Themen mit bunten Bildern weithin sichtbar, rundherum eine orangefarbenen Insel mit Fahrrad-Symbol, das in vielen Städten zu selten auf Verkehrsschildern auftauche; daneben ein oranges Fahrrad mit Blumen im Gepäckträger. So sollen Passanten anschaulich vom Programm der Partei überzeugt werden. Bisher ist der 1982 gegründeten ÖDP der Einzug in den Bundestag versagt geblieben. Aufgrund ihrer Ausrichtung auf einen nachhaltigen Lebensstil und eine Abkehr von fatalem ungebremstem Wirtschaftswachstum hofft sie im Hinblick auf die weltweit in Brand geratenen Lebensräume nun jedoch auf breite Zustimmung. Verankert ist die Partei mit rund 500 Mandaten in erster Linie in Kommunalparlamenten. Außerdem ist sie mit einer Abgeordneten im Europaparlament vertreten. Ihre größten Erfolge hat sie bisher mit ihren Volksbegehren zur Abschaffung des bayerischen Senats, zum Nichtraucherschutz in Gaststätten und zum Schutz der Artenvielfalt erzielt. Letzteres war mit dem Slogan "Rettet die Bienen" das erfolgreichste bayerische Volksbegehren überhaupt und hat bundesweit Wellen geschlagen, auch in Baden-Württemberg.

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